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10.06.12

Unser Guide für eine erfolgreiche Facebook Ads Kampagne

Facebook ist ein wirklich tolles soziales Netzwerk: Viele Menschen können unkompliziert in Kontakt bleiben und kurze Nachrichten und Empfehlungen eignen sich sehr gut, um Freunden von interessanten Dingen zu berichten. Für Unternehmen klingt das ebenfalls super, denn mit relativ geringen Tagesbudgets für Facebook Ads kann eine große Masse an Menschen erreicht werden – je nach Ihrem Geschäftsfeld haben Sie die Möglichkeit, die bevorzugte Zielgruppe sehr genau einzugrenzen. Doch mindestens genauso wichtig wie die Definition der Zielgruppe ist die ordentliche Gestaltung Ihrer Kampagne – um diesen Punkt zu erleichtern, haben wir einen Guide für erfolgreiche Facebook Ads Kampagnen entworfen!

Schritt 1: Inspiration ist alles!
Andere Facebook Ads sind bestens zur Inspiration geeignet. Selbstverständlich müssen Sie sich nicht durch sämtliche Werbeanzeigen klicken, einige Blicke ins Facebook AdBoard können jedoch Wunder bewirken und Ihnen zu der lang ersehnten Eingebung verhelfen. Besonders Anzeigen, die Ihnen gefallen und Sie ansprechen sind als Inspiration gut geeignet – versuchen Sie bei Ihrer eigenen Kampagne die Werbeanzeigen ebenso zu gestalten.

Schritt 2: Bild ist nicht gleich Bild!
Überlegen Sie gut, welches Bild Sie in Ihrer Werbeanzeige verwenden möchten. Die Anzeigen bieten Ihnen nur wenig Platz für ausführliche Texte und Beschreibungen – daher können Sie anstatt Ihres Logos beispielsweise eine Grafik mit “Call to Action”, einem Hinweis auf die aktuelle Aktion oder ein Bild erstellen das ihr Produkt zeigt. Damit erzielen Sie garantiert höhere Klickraten als mit konventionellen Logos. Mit größeren Schriftzeichen heben Sie sich übrigens noch etwas deutlicher ab – probieren Sie es aus!

Schritt 3: “Sponsored Stories” nutzen!
Facebook hat mit den “Sponsored Stories” ein neues Werbeformat eingeführt: Dieses Format kann von Unternehmen genutzt werden, um Aktivitäten eines Nutzers in Anzeigen umzuwandeln. Mit solchen “Sponsored Stories” können Sie die soziale Relevanz erhöhen, denn es handelt sich nun um eine personalisierte Anzeige. Zudem sind diese Anzeigen meist günstiger als konventionelle Werbeannoncen auf Facebook – ein Versuch könnte sich gerade für lokale Unternehmen durchaus lohnen.

Schritt 4: Kampagnen immer im Blick behalten!
Lassen Sie Ihre Kampagne nicht aus den Augen und versuchen Sie, diese bestmöglich zu optimieren. Schalten Sie unterschiedliche Anzeigen für Ihre genau eingegrenzten Zielgruppen: Ein 25-jähriger Mann spricht auf andere Texte und Angebote an als eine 50-jährige Frau. Testen Sie verschiedene Formate pro Zielgruppe und finden Sie heraus, welche Anzeige am meisten geklickt wird – diese können Sie dann weiter optimieren. Nutzen Sie in jedem Fall die demographischen Daten, die Facebook Ihnen zur Verfügung stellt und behalten Sie immer CTR und Impressions im Blick, um ineffiziente Anzeigen pausieren oder entfernen zu können.

Schritt 5: Kampagnen variieren – Investition verringern
Durch gezielte Änderungen an Ihrer Kampagne können Sie potentielle Teuerungsfaktoren herausfiltern und eliminieren. Ändern Sie beispielsweise die Headline Ihrer Anzeige, das Bild oder das Gebotsmodell von CPC (cost per click) auf CPM (cost per mile – also pro 1000 Impressions). Durch die Eingabe eines “Ziels” ändern sich die oben angesprochene Investition: Ob Zahlung per Blick oder pro 1000 Impressions – das entscheiden allein Sie. Achten Sie unbedingt darauf, jeweils nur eine Änderung vorzunehmen, um tatsächlich korrekte Resultate zu erhalten, die Sie im Anschluss auswerten können.

Schritt 6: Regelmäßig aktualisieren und erneuern
Von Bannerwerbung kennt man das besonders gut: Irgendwann übersieht man die bunten blinkenden Boxen einfach – so ähnlich kann es bei Facebook Ads auch gehen. Daher empfiehlt es sich, regelmäßig das Bild und eventuell auch den Text anzupassen, selbstverständlich wie in Schritt 4 bereits erwähnt unter Berücksichtigung der Anforderungen unterschiedlicher Zielgruppen. So können Sie dafür sorgen, dass Ihre Anzeige auch nach vielen Impressions nicht untergeht und noch immer wahrgenommen wird.

Selbstverständlich ist eine Anzeige kaum wirkungsvoll, wenn sie auf eine externe Seite verlinkt, die sich im Status “Under Construction” befindet. Wie bei Google AdWords auch gilt: Bewerben Sie nur eine Seite, die Ihren Besuchern wirklichen Mehrwert bietet und die gewünschten Informationen möglichst sofort liefert. Dazu empfiehlt sich die Arbeit mit Landingpages – gerade bei der Bewerbung von externen Seiten zeigt sich, dass Facebook Ads und Google AdWords nicht so unterschiedlich sind, wie man denkt. Eine Kombination aus beiden Formaten kann in jedem Fall zu vielen neuen Kunden und ordentlich Traffic führen.

Was halten Sie von unserem Guide für erfolgreiche Facebook Ads? Vermissen Sie einen wichtigen Tipp oder haben Sie gute Erfahrungen mit unseren Hinweisen gemacht? Lassen Sie uns gern davon wissen …

Gerne unterstützen auch wir Sie bei Ihrer Kampagne!
Nehmen Sie dazu unverbindlich mit uns Kontakt auf.

Autor

Sven Gasser

Ist Mitbegründer des Social Media Teams und für die strategische Planung im Social Media Marketing zuständig. Vorallem die Ausgestaltung und Umsetzung von Kampagnen in einem einwandfreien rechtlichen Kontext gehören zu seinem Spezialgebiet. Als aktives Mitglied auf vielen Social Media Plattformen ist er stehts über die neuesten Trends und Ereignisse informiert und läßt diese in seine konzeptionelle Arbeit einfließen. Sven Gasser auf Google+