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02.07.12

Social Media für alle: So starten Sie ins Social Web

Facebook, Twitter und Google Plus sind Branchenführer in der Social Media Welt und ein eigenes Profil auf diesen Channels ist schon fast zur Pflicht geworden – doch darüber hinaus existiert eine Vielzahl an weiteren Anbietern. Das Problem: Jedes soziale Netzwerk bietet spezifische Vorteile und besondere Features – insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind mit der Vielfalt an Möglichkeiten oft überfordert und melden sich auf gut Glück bei so ziemlich jedem sozialen Netzwerk an. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es besser machen können und geben Ihnen Tipps für den richtigen Start in Social Media!

Gezielte Analyse: Erst gucken, dann anmelden
Nicht jedes soziale Netz ist für das eigene Unternehmen gut geeignet – beginnen Sie also bei Ihrem Start in Social Media eher konzeptionell und analysieren Sie sowohl Ihre Zielgruppe als auch Konkurrenten. Sind Ihre Mitbewerber auf sozialen Channels vertreten und interagieren diese bereits mit der Community? Falls ja, dann notieren Sie, welche Plattformen in Betracht kommen und erstellen Sie dort ein Profil für Ihr Unternehmen.

Im Folgenden finden Sie drei mögliche Wege für Ihren individuellen Start in Social Media. Das genaue Vorgehen ist natürlich abhängig von Ihrem Unternehmen: Bieten Sie eine Dienstleistung an, empfehlen sich andere Schritte als beim Verkauf eines Produktes oder der Promotion eines Restaurants – aber sehen Sie selbst …

Die Szenarien: Produkt, Lokales Unternehmen oder Dienstleistung.

Produktbewerbung:
Möchten Sie ein bestimmtes Produkt bewerben? Dann bietet es sich an eine andere Strategie zu verfolgen als beim Vertrieb von Dienstleistungen. Für die Präsentation Ihrer Produkte ist Facebook eine optimale Plattform: Hier können Sie Aufmerksamkeit und damit auch Traffic erzeugen. Ihre Kunden können sich auf Facebook über Ihr Portfolio und Angebote informieren, außerdem stehen dort Details wie technische Daten, Erfahrungsberichte und Reviews von anderen Kunden zur Verfügung. Eine gute Idee ist es außerdem, Online-Portale wie YouTube zu verwenden: Dort können Sie interessante Videos posten, die Ihren (potentiellen) Kunden zusätzliche Einblicke geben – zeigen Sie beispielsweise Ihr Produkt in Action und erklären Sie selbst die Features und Vorteile, auch Einführungsvideos bei speziellen Releases sind denkbar. Twitter kann ebenfalls für Produkt-Promotion verwendet werden: Spezielle Aktionen wie Giveaways, Coupons und Rabattgutscheine verbreiten sich über den Microblogging-Dienst in Windeseile.

Lokales Unternehmen:
Sie haben ein lokales Unternehmen, welches auf Social Media Channels vertreten sein soll? Dann gibt es einige Plattformen, die Ihnen zusätzliche Möglichkeiten eröffnen: Yelp beispielsweise ist ideal für Restaurants, Bars, Einzelhandelsgeschäfte und lokale Dienstleister – ein Profil gibt Ihren Kunden alle relevanten Informationen zu Angeboten, Öffnungszeiten, Anfahrt und Bewertung Ihres Unternehmens auf einen Blick. Kritische oder positive Rezensionen Ihrer Kunden können Sie übrigens direkt beantworten und somit einen offenen, freundlichen und kundenorientierten Eindruck vermitteln.

Selbstverständlich bietet auch Facebook enorme Vorteile für lokale Unternehmen: Infos zu Öffnungszeiten und Lage können hier ebenfalls angegeben werden. Dank Facebook Ads können Sie Ihr Unternehmen sehr gezielt in einer speziellen Zielgruppe bewerben. Dazu empfehlen wir Ihnen auch unseren “Guide für eine erfolgreiche Facebook Ads Kampagne“.

Dienstleistungen:
Bei einem Dienstleister, der eventuell nur über das Internet agiert, sind andere soziale Netzwerke empfehlenswert: Blogartikel mit interessanten Inhalten zeigen Ihr Fachwissen und bieten zusätzliche Einstiegsseiten für potentielle Kunden. Diese Artikel können Sie beispielsweise über Facebook und Twitter publizieren, außerdem eignen sich hier spezielle Dienste wie LinkedIn – die Plattform YouTube bietet sich bei speziellen Informationsvideos ebenfalls gut an.

Weniger ist mehr: Jeder nur so viel wie er kann
Bei Ihrem Start in Social Media gilt: Gehen Sie langsam vor, schauen Sie, wie viel Sie leisten können und überfordern Sie sich nicht. Bei einem kleinen Unternehmen liegt die Kernkompetenz auf der angebotenen Dienstleistung bzw. dem Produkt. Beginnen Sie beispielsweise mit Facebook und halten Sie dieses Profil immer aktuell und teilen Sie interessante Inhalte. Wenn das über einen längeren Zeitraum konstant funktioniert, können Sie im Social Web expandieren und zusätzliche Channels wie Twitter oder Google Plus nutzen.

Autor

Sven Gasser

Ist Mitbegründer des Social Media Teams und für die strategische Planung im Social Media Marketing zuständig. Vorallem die Ausgestaltung und Umsetzung von Kampagnen in einem einwandfreien rechtlichen Kontext gehören zu seinem Spezialgebiet. Als aktives Mitglied auf vielen Social Media Plattformen ist er stehts über die neuesten Trends und Ereignisse informiert und läßt diese in seine konzeptionelle Arbeit einfließen. Sven Gasser auf Google+